
Bedingungsloses Vertrauen prägt die Beziehung eines Babys zu seiner Mutter. Durch gesundheitsschädigende Lebensmittel werden beide unwissentlich zu Opfern. | © Tierärzte ohne Grenzen
Heute ist Welternährungstag. Für unglaubliche 800 Millionen Menschen sind ausreichend Nahrung und sauberes Trinkwasser noch immer keine Selbstverständlichkeit. Aber auch die Qualität der Lebensmittel lässt oft zu wünschen übrig, besonders in Entwicklungsländern.
In Tansania beispielsweise sind viele Frauen HIV-positiv und müssen ihre Babys mit Milchpulver ernähren. Die Qualität des Milchpulvers wird aber kaum kontrolliert. Prof. Dagmar Schoder, Präsidentin von Tierärzte ohne Grenzen und Leiterin der Forschungsgruppe Globale Lebensmittelsicherheit an der Vetmeduni Wien, hat gemeinsam mit der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) Milchpulverproben aus Afrika auf ihre Schwermetallbelastung untersucht. Das alarmierende Ergebnis: 2,3 % dieser Proben wiesen deutlich erhöhte Bleiwerte auf. Sie stammten übrigens von einem Markenhersteller.
Blei wirkt sich in erster Linie auf das Nervensystem aus. Es kommt zu Intelligenzdefiziten, motorischen oder Wachstumsstörungen. Für den Organismus eines Babys bergen Schwermetalle eine noch viel größere Gefahr als für Erwachsene. Denn Babys verwerten Nahrung besonders gut. Sie nehmen täglich ein Fünftel ihres Körpergewichts in Form von Milch zu sich. Niere und Leber sind noch nicht voll entwickelt und können den Körper eines Säuglings nicht in gleichem Maße entgiften wie bei Erwachsenen.
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