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Maasai-Stipendien

Bildung: Der Schlüssel zum Überleben der Maasai

Die Jahrtausende alte Kultur der Maasai in Ostafrika steht durch die Globalisierung vor großen Herausforderungen. Mit Stipendien fördern wir die Ausbildung junger Maasai in den Bereichen Tiergesundheit und Rechtswissenschaften, damit sie das Überleben ihres Volkes auch für kommende Generationen sichern helfen.

Der junge, ambitionierte Lucas Moreto wird zum ersten Advokat der Parakuyo-Maasai ausgebildet
Der junge, ambitionierte Lucas Moreto wird zum ersten Advokat der Parakuyo-Maasai ausgebildet | © Tierärzte ohne Grenzen

Erster Rechtsanwalt der Parakuyo-Maasai

Nur einer von 100.000 Maasai erhält eine universitäre Ausbildung. Der junge, ambitionierte Lucas Moreto studiert seit 2016 Jus an der Universität von Dar es Salaam und gehört zu den besten seiner Klasse. In Zukunft wird er als Advokat seinem Volk in Landrechtsfragen kompetent und souverän zur Seite stehen.

Tierärzte ohne Grenzen bildet junge Maasai zu Tierärzten aus

Maasai sind Halbnomaden, die mit und von ihren Rinderherden leben. Viehhaltung ist für die Menschen überlebensnotwendig, die Milch der Tiere ist wichtiges Grundnahrungsmittel und wertvolles Handelsgut zugleich. Mit dem Aufbau einer Hofkäserei konnte Tierärzte ohne Grenzen bereits ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein für die Maasai schaffen.

Aber nur gesunde Tiere liefern verwertbare Milch, damit bildet die tierärztliche Versorgung der Rinderherden eine Grundvoraussetzung für das Überleben der Maasai. Wenn die Menschen in der Lage sind, ihre Viehherden selbst medizinisch zu betreuen, verbessert sich dadurch auch die Lebensmittelversorgung.

Der junge Maasai Mnyandoe Laban absolvierte eine Ausbildung im Bereich der Tiergesundheit
Der junge Maasai Mnyandoe Laban absolvierte eine Ausbildung im Bereich der Tiergesundheit | © Tierärzte ohne Grenzen

Mnyandoe Laban - Experte in Sachen Tiergesundheit

Die Viehherden der Maasai werden von Seuchen bedroht. Es gibt kaum Tierärzte.

Der junge, ambitionierte Maasai Mnyandoe Laban hat im Sommer 2017 das Studium "Diploma of Animal Health and Production" in Dodoma, Tansania abgeschlossen. Davor absolvierte er eine Ausbildung an der Livestock Training Agency in Morogoro, Tansania. Beide Ausbildungen wurden zur Gänze durch Stipendien von Tierärzte ohne Grenzen finanziert.

Nun leistet Mnyandoe wertvolle veterinärmedizinische Hilfe vor Ort.

Tumaini Laban Moreto ist die erste Tierärztin ihres Volkes | © Tierärzte ohne Grenzen

Tumaini - Die erste Tierärztin ihres Volkes

Tumaini Laban Moreto aus dem Stamm der Parakuyo-Maasai hat im Juni 2014 ihr Bachelor Studium der Veterinärmedizin am Kilimanjaro Training College erfolgreich abgeschlossen.

Mit dem Stipendium von Tierärzte ohne Grenzen wurde sie zur ersten Tierärztin ihres Volkes ausgebildet. Tumaini wird traditionelle Heilkunst mit modernem veterinärmedizinischen Know-how verbinden und so wertvolle Hilfe leisten!

Schulung in tierärztlichen Basismaßnahmen

Die weit verstreut lebenden Maasai und Sandawe sollen in tierärztlichen Basismaßnahmen zur Versorgung ihrer Rinderherden geschult werden. In entlegenen Gebieten kann das Wissen um Erste-Hilfe-Maßnahmen bzw. Ursache und Behandlung von Krankheiten oder Seuchen über Leben oder Tod einer Herde und somit das Überleben eines Dorfes entscheiden.

Das Projekt "Maasai-Tierärzte" kann Leben retten: Indem wir den Maasai helfen, ihre Herden gesund zu halten, helfen wir ihnen, ihre traditionelle Lebensweise und Kultur zu bewahren!

Maasai-Art-Logo

NACHRICHTEN

21.03.18:

Ein mögliches Infektionsszenario: Ein an Tuberkulose erkrankter Mensch scheidet den Erreger via Auswurf aus. Der Elefant nimmt das TBC-positive Sputum über den Rüssel auf. | © Christine Iben

Unser Spendenprojekt 2018: Fight back Tuberculosis

 

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Tuberkulose ist neben Aids die...

14.03.18:

Gleich im Kalender notieren: IMPFEN FÜR AFRIKA 14.-20.5.2018

Es ist wieder soweit! Ab sofort können sich Tierärztinnen und Tierärzte in ganz Österreich für...

08.03.18:

Heute ist internationaler Tag der Frau

Ein guter Grund, einmal über die Landesgrenzen hinaus zu blicken und über die Rolle der Frau in...

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