Spenden

Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht die Umsetzung unserer Projekte. Wie Sie spenden können, erfahren Sie hier. Herzlichen Dank!

Newsletter

Unser Newsletter hält Sie über alle unsere Aktivitäten am Laufenden. Hier können Sie ihn abonnieren.

Suche


Sie sind hier: vsf » Mediathek

Bildarchiv

24.04.17

Landraub bedroht die Maasai

Immer öfter werden die Maasai Opfer von Landkonflikten. Grund dafür sind wirtschaftliche Interessen von Investoren, die große Gebiete erwerben um dort Gold abzubauen, gewerbliche Jagdreviere zu errichten oder Landwirtschaft in großem Stil zu betreiben. Das Ergebnis: 3.000 Maasai sind bereits heimat- und obdachlos, 40.000 Maasai stehen vor der Zwangsvertreibung.

Prof. Dagmar Schoder, Präsidentin von Tierärzte ohne Grenzen Österreich, hat selbst miterlebt, wie Maasai-Familien von mafiös organisierten Großgrundbesitzern unter Druck gesetzt werden und schlimmste Repressalien erdulden müssen:

Während der Trockenzeit werden Straßensperren errichtet, um den Weg zu den überlebenswichtigen Wasserstellen zu blockieren. Die Maasai können mit ihren Rinderherden nur passieren, wenn sie sehr hohes Weggeld zahlen. Geld, das sie nicht besitzen. So sehen sich die Maasai gezwungen einzelne Tiere ihrer Herde zu opfern. Der Preis ist hoch. Ein Rind muss geschlachtet werden, um 20 Rinder zur Tränke führen zu können.

Bildlegenden:

Bild 1: Christina Nuru wurde beim Hüten ihrer Herde verschleppt und misshandelt; viele ihrer Tiere wurden getötet.

Bild 2: Bei Übergriffen auf die Viehherden der Maasai werden den Tieren oft die Fesseln durchtrennt.

Bild 3: Tiere werden von mafiös organisierten Großgrundbesitzern beschlagnahmt und nur gegen sehr hohes Lösegeld wieder zurückgegeben.

Bild 4: Oft werden auch die Häuser der Maasai niedergebrannt.

Bild 5: Hunderte Maasai nehmen an Gesprächen zum Thema Landraub teil.

Alle Fotos © Tierärzte ohne Grenzen

zurück



Maasai-Art-Logo

NACHRICHTEN

21.03.18:

Ein mögliches Infektionsszenario: Ein an Tuberkulose erkrankter Mensch scheidet den Erreger via Auswurf aus. Der Elefant nimmt das TBC-positive Sputum über den Rüssel auf. | © Christine Iben

Unser Spendenprojekt 2018: Fight back Tuberculosis

 

Neue Diagnoseverfahren retten Elefanten und bedrohte Wildtiere

Tuberkulose ist neben Aids die...

14.03.18:

Gleich im Kalender notieren: IMPFEN FÜR AFRIKA 14.-20.5.2018

Es ist wieder soweit! Ab sofort können sich Tierärztinnen und Tierärzte in ganz Österreich für...

08.03.18:

Heute ist internationaler Tag der Frau

Ein guter Grund, einmal über die Landesgrenzen hinaus zu blicken und über die Rolle der Frau in...

Weitere News

VIDEOCLIPS

Mogira - Der "Einstein" unter den Kühen

Kuh Mogira zählt bereits 12 Jahre und hat neuerdings sogar gelernt, die Wasserpumpe selbst zu...

Link zum Video von Lucas Moreto, einem unserer Maasai-Stipendiaten

Unser Maasai-Stipendiat Lucas Moreto spricht über Beweggründe für sein Jusstudium

Lucas Moreto, einer unserer aktuellen Maasai-Stipendiaten, erzählt uns in diesem Video, weshalb er...

Unsere Arbeit in Afrika - Auch Sean Penn unterstützt unseren Ansatz für effiziente Hilfe vor Ort

In diesem Video geben wir Ihnen Einblicke in unsere vielfältige Arbeit vor Ort in Afrika. Sie...

Weitere Clips
Wir sind Mitglied des Netzwerks VSF International
VSF International