Spenden

Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht die Umsetzung unserer Projekte. Wie Sie spenden können, erfahren Sie hier. Herzlichen Dank!

Newsletter

Unser Newsletter hält Sie über alle unsere Aktivitäten am Laufenden. Hier können Sie ihn abonnieren.

Suche


Sie sind hier: vsf » Mediathek

Mediathek

27.05.15

Landkonflikte in Tansania bedrohen Lebensgrundlage der Maasai

Immer öfter werden die Maasai Opfer von Landkonflikten. Grund dafür sind wirtschaftliche Interessen von Investoren, die große Gebiete erwerben um dort Gold abzubauen, gewerbliche Jagdreviere zu errichten oder Landwirtschaft in großem Stil zu betreiben.

3.000 Maasai heimat- und obdachlos, 40.000 Maasai stehen vor der Zwangsvertreibung

Ich habe es selbst miterlebt, wie Maasai-Familien von mafiös organisierten Großgrundbesitzern unter Druck gesetzt werden und schlimmste Repressalien erdulden müssen: Während der Trockenzeit werden Straßensperren errichtet, um den Weg zu den überlebenswichtigen Wasserstellen zu blockieren. Die Maasai können mit ihren Rinderherden nur passieren, wenn sie sehr hohes Weggeld zahlen. Geld, das sie nicht besitzen. So sehen sich die Maasai gezwungen einzelne Tiere ihrer Herde zu opfern. Der Preis ist hoch. Ein Rind muss geschlachtet werden, um 20 Rinder zur Tränke führen zu können.

Bei einem meiner letzten Aufenthalte ist der Konflikt eskaliert. Von Großgrundbesitzern wurden über 300 Zeburinder gekidnappt und eine exorbitant hohe Lösegeldforderung gestellt. Maasai-Krieger versuchten ihrer Rinder habhaft zu werden. Schwere kämpferische Auseinandersetzungen waren die Folge. Aktuellen Berichten zufolge wurden 200 Häuser zerstört, wodurch mehr als 3.000 Maasai heimat- und obdachlos geworden sind.

Weiters plant die tansanische Regierung den Verkauf von 1.500 km2 Land in der westlichen Serengeti, das bisher den Maasai gehörte, an ausländische Großinvestoren. Dadurch würden 40.000 Maasai zwangsvertrieben werden.

zurück



Maasai-Art-Logo

NACHRICHTEN

02.07.26:

Mit Herz für Straßenhunde in Tansania. | © Tierärzte ohne Grenzen

Ein großes Dankeschön an die Schülerinnen und Schüler des BFI Margaretenstraße in Wien!

Mit großem Engagement haben sie im Rahmen einer Straßensammlung 300 Euro zugunsten von...

23.02.26:

Grafik: Healthy Rangelands, Resilient Communities, Connected Future | © VSF International

Ihre Stimme für intakte Weidelandschaften und resiliente pastoralistische Gemeinschaften! (Kopie 1)

Im Rahmen der Kampagne "Healthy Rangelands, Resilient Communities, Connected Future" hat unsere...

21.02.26:

Healthy Rangelands, Resilient Communities, Connected Future | © VSF International

Kampagne „Healthy Rangelands, Resilient Communities, Connected Future“

Im Rahmen des International Year of Rangelands and Pastoralists (https://iyrp.info/) hat unsere...

Weitere News

VIDEOCLIPS

Luka hat es geschafft - er ist der erste Rechtsanwalt der Parakuyo-Maasai. | © Tierärzte ohne Grenzen

Luka Moreto ist der erste Rechtsanwalt der Parakuyo-Maasai

Hier geht's zum Video.

Luka Moreto ist Maasai. Sein Traum war es, als erster der Parakuyo-Maasai...

Faustine Joseph wird der erste Tierarzt seines Volkes. | © Tierärzte ohne Grenzen

Faustine Joseph wird der erste Tierarzt der Buschmänner

Hier geht's zum Video.

Faustine stammt aus Tansania und gehört zum Volk der Buschmänner – einer...

VSF-Mitarbeiter John Laffa schickt Weihnachtsgrüße aus Tansania

Unser tansanischer Mitarbeiter John Laffa wünscht allen UnterstützerInnen und FreundInnen von...

Weitere Clips
Wir sind Mitglied des Netzwerks VSF International
VSF International